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WebTV Komplementärmedizin
Fortschritte auch bei seltenen Tumoren
Seltene Tumore lösen bei den Betroffenen meist besondere Ängste aus. Grund zur Verunsicherung ist gerade die Tatsache, dass diese nicht oft vorkommen. Doch mit einer Früherkennung können auch Patienten mit seltenen Tumoren gut behandelt werden.
Vier von zehn Menschen in der Schweiz erhalten in ihrem Leben die Diagnose Krebs. Laut dem Bundesamt für Statistik machen dabei rund die Hälfte aller Krebserkrankungen Prostata-, Brust-, Dickdarm- oder Lungenkrebs aus. Doch es gibt auch viel seltenere Krebsarten, die in der Öffentlichkeit weniger Beachtung erfahren. Das dürfte ein Grund dafür sein, weshalb die Diagnose, an einem seltenen Tumor erkrankt zu sein, bei den Betroffenen besonders viele Fragen aufwirft. Dabei erfahren die Patienten meist ganz spezielle Ängste in Verbindung mit der Befürchtung, dass sich hiermit wenige Experten auskennen und es kaum getestete Behandlungen gibt. Die Seltenheit bedeutet jedoch keineswegs, dass ein Tumor nicht gut behandelt werden kann.
Früherkennung wichtig
Zu diesen seltenen Arten von Krebs gehören auch die Neuroendokrine Tumore (NET), gastrointestinale Stromatumore (GIST) und Nierenkarzinome. NET treten dabei lediglich etwa ein- bis zweimal pro 100.000 Einwohner und Jahr auf. Bei den GIST gibt es sogar lediglich 20 Neuerkrankungen auf eine Million Einwohner. Und auch das Nierenkarzinom ist äusserst selten: Es macht ungefähr ein bis zwei Prozent aller bösartigen Tumore aus. Doch auch diese seltenen Tumore können heute erfolgreich behandelt werden. Wichtig dabei ist natürlich eine frühe Erkennung.
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