Die Abstimmung steht vor der Tür. Es wird viel geredet über die Einheitskasse. Eine Kasse für alle, die alles billiger machen kann.
Das Initiativkomitee hat bis heute sich noch nicht gesagt, wie die Einheitskasse finanziert werden soll. Die Gelder die frei würden mit nur einer Kasse werden wohl kaum reichen, die Vision der Rot/Grünen zu finanzieren.
60% sollen keine Prämien mehr bezahlen. Ist es nicht so, was gratis ist, wird auch konsumiert. Mit diesem System bewegen wir uns genau in die Gegenrichtung. Die Konsumation von Gesundheitswesen wird sich noch steigern.
Weiter darf man nicht vergessen, dass zuerst mal Millionen wenn nicht Milliarden investiert werden müssen um alles in eine Einheitskasse zu integrieren. Dies muss auch zuerst finanziert werden. Wie üblich einmal mehr wird der Mittelstand zur Kasse gebeten.
Fraglich ist auch, warum die Hausärzte ein Ja zur Einheitskasse empfehlen. Erwarten sie, dass sie danach ein besseres Einkommen haben. Keine Grenzen mehr, da ja alles vom Staat bezahlt wird.
Vieles wird versprochen, aber wie 1996 nur das wenigste eingehalten. Defizite werden wir Steuerzahler zahlen müssen. Wo sparen wir da noch. Ich habe weniger Krankenkassenprämie, aber dafür mehr Steuern.
Der liebe mittelständische Steuerzahler ist genau für so was zu haben. Darum ein klares nein. Kaufen wir nicht die Katze im Sack