| Donnerstag, 15. Februar 2007 |  | Nein der SVP zur Einheitskrankenkasse |  | Bern, 26. Jan. (sda) Die SVP sagt Nein zur Einheitskrankenkasse, über die am
11. März der Souverän entscheidet. Der Zentralvorstand fasste die Parole an seiner
Sitzung vom Freitag, wie die Partei mitteilte. Bei einem Ja müsste das Volk mehr
bezahlen, argumentiert die SVP. Das Volk dürfe kein zweites Mal «auf die
gesundheitspolitischen Ideen der SP hereinfallen». Schon beim
Krankenversicherungsgesetz habe die SP tiefere Krankenkassenprämien
versprochen. Die Prämien seien aber gestiegen. Entgegen den Versprechungen von
Rot/Grün würde der Mittelstand bei einem Ja zur Einheitskasse mit der Einführung
einer neuen Steuer geschröpft. Weiter würden alle bestraft, die heute wegen
Wahlfranchisen und Hausarztmodellen von tieferen Prämien profitierten. Um die
Kosten im Gesundheitswesen zu senken, brauche es mehr Wettbewerb, weniger
«Staatsmedizin» und eine bessere Versorgungsqualität, schreibt die SVP.
Quelle : Neue Zürcher Zeitung
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