| Dienstag, 20. Februar 2007 |  | Ja zur Einheitskasse! |  | Hallo Ihr Gegner!
Worin besteht denn die von Euch so hoch gelobte Wahlfreiheit? - Die Leistungen der Kassen sind ja eh alle im Gesetz festgeschrieben. Worin unterscheiden sich dann die Angebote? Klar: im Preis: Das kann ja aber auf die Dauer nicht sein! Denn die Leistung, die bezogen wird, muss finanziert werden. Kann sein, dass die eine Kasse über kurze Zeit günstiger ist. Dann muss sie aber früher oder später die Kosten wieder reinkriegen. Muss also ihre Preise wieder anpassen. - Kurz, dieser sogenannte Wettbewerb kann ja gar nicht spielen, weil es sich da ja kaum um einen freien Markt handelt. Und das wissen wir Schweizer doch: Denn obwohl man kurzfristig ein paar Franken einsparen könnte, wechselt Herr und Frau Schweizer die Kasse nicht, im Wissen darum, dass es mittelfristig eh aufs Selbe rauskommt.
Klar, man könnte der Ansicht sein, dass Herr und Frau Schweizer eben öfter mal die Kasse wechseln sollten, damit der vermeintliche Wettbewerb endlich in Gang käme. Aber mal ehrlich: Ist das Kosteneffizienz, wenn jährlich dieser enorme Bürokratieaufwand bewältigt werden muss, der durch solche Wechsel entsteht?
Die Rede vom sogenannten "Wettbewerb" ist Ideologie. Ist nichts anderes als ein billiger Slogan, ist Sand, der uns Normalverbrauchern in die Augen geworfen wird, damit wir nicht sehen sollen, wo die dicken Profite unseres Geldes hinfliessen.
Nehmen wir unser Schicksal selber in die Hände: Regeln wir die Krankenkasse im Staat, denn der Staat, das sind wir! |  | | Veröffentlicht durch florchle auf bonus.ch
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